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Seniorenzentrum Hüttenberg

Plakat Seniorenzentrum Hüttenberg

Wohnlichkeit und Ambiente statt Funktionalität und Heimcharakter – das ist der Anspruch beim Gestalten der Pflegezimmer und der Aufenthaltsbereiche im Seniorenzentrum Hüttenberg. Auf zwei Etagen befinden sich im Südflügel des Gebäudes insgesamt 40 Einzelzimmer. Auf jeder Etage wohnen 20 pflegebedürftige Menschen und erhalten dabei die nötige Versorgung und Pflege .

Die Zimmer sind ca. 23 m² groß und haben jeweils ein zugehöriges Bad mit WC, Dusche und Waschbecken. Sie verfügen über eine Ruf- und Übertragungsanlage, TV-Anschluss und optionalen Telefon- und EDV-Anschluss.

Große, bis zum Boden gehende, Fenster sorgen für einen hohen Tageslichteinfall.

Das Ausstatten der Zimmer wird möglichst individuell in Absprache mit dem Bewohner und seinen Angehörigen erfolgen. Das Bett, der Nachtisch und ein Einbauschrank sind bereits im Zimmer vorhanden. Ein Tisch, ein Sessel und ein Stuhl werden auf Wunsch gestellt. Das Ergänzen mit eigenen Möbelstücken, z.B. dem liebgewordenen Lesesessel, wird außerordentlich begrüßt, um das Einleben und Wohlfühlen im Haus so leicht wie möglich zu gestalten.

Wenn sich Menschen entschließen, aufgrund von Pflegebedürftigkeit in ein Heim einzuziehen, so ist das in der Regel ein schwerer Schritt. Er ist verbunden mit dem Loslassen von der gewohnten Umgebung und großen Ängsten vor dem, was vor einem liegt.

Unsere MitarbeiterInnen wissen dies, und begegnen den neuen BewohnerInnen mit Einfühlungsvermögen und Verständnis. Sie sehen die BewohnerInnen mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt ihres Handelns. Sie bringen ihnen Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegen. Sie erhalten und fördern ein Höchstmaß an Selbstständigkeit und Selbstbestimmung und wahren die Privatsphäre der BewohnerInnen.

Pflege, Betreuungs- und Versorgungsleistungen, zu denen BewohnerInnen selbst nicht mehr in der Lage sind, übernehmen die MitarbeiterInnen in den vier Wohngruppen. Dabei werden Angehörige in einem gewissen Rahmen – soweit sie dies möchten – in die Tätigkeiten einbezogen. Der Kontakt und eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen und Freunden der BewohnerInnen sowie den Ärzten und Therapeuten sind besonders wichtig, damit in der Kooperation und im Miteinander die Pflege gelingen kann.

„Pflege im Wohnbereich“

Die Pflege- und Betreuungsleistungen sind ausgerichtet auf das Erfüllen der Interessen und Bedürfnisse der BewohnerInnen. Dies geschieht durch das Unterstützen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens bzw. durch teilweise oder vollständige Übernahme. Die Pflegebedürftigkeit soll dadurch gemindert oder einem Verschlimmern vorgebeugt werden.

Die Durchführung und Organisation der Pflege richtet sich nach dem allgemeinen Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse. Die Leistungen werden unter Beachtung der Pflegestufe als aktivierende Pflege erbracht. Zu den allgemeinen Pflegeleistungen gehören beispielhaft folgende Hilfen:

  • Körperpflege, wie z. B. Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Rasieren
  • Hilfe bei der Ernährung, wie z. B. Beraten bei der Speisen- und Getränkeauswahl, Angebot einer ausgewogenen Ernährung (einschließlich notwendiger Diäten), bei Bedarf mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme
  • Hilfen bei der Mobilität, z.B. beim Aufstehen und Zubettgehen, Unterstützen beim Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlassen und wieder Aufsuchen des Heimes
  • Medizinische Behandlungspflege nach ärztlicher Anordnung.

„Leben in der Gemeinschaft“

Neben pflegerischer Unterstützung erhalten die BewohnerInnen Angebote sinnvoller Beschäftigung und dem Miteinander in der Gemeinschaft der Wohngruppe.

Tagesstrukturierende Maßnahmen, wie das Ausführen von hauswirtschaftlichen Verrichtungen, Musik- und Singgruppen, Spielrunden, Gymnastik und Bewegungsübungen, gemeinsame Spaziergänge, sowie das Arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen unter fachlicher Anleitung wirken anregend und vermeiden Isolation und Einsamkeit.

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“

Eine angenehme Tischkultur gehört ebenfalls zum Konzept des Hauses. Falls erforderlich erhalten die BewohnerInnen Unterstützung, z. B. durch Anreichen der Nahrung oder Anleiten zum selbständigen Essen.

Geregelte Tischzeiten geben den BewohnerInnen eine Tagestruktur und eine Kontinuität im Alltag.

Drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten werden angeboten. Beim Frühstück und Abendessen besteht eine breite Auswahl an Brotsorten, Belägen und Getränken. Das Mittagessen umfasst immer Suppe, Hauptgericht und Nachspeise. Es stehen folgende Kostformen zur Auswahl: Vollkost, Diätkost (auf ärztliche Verordnung), Leichte Kost, Weiche Kost, Vegetarische Kost, Kost ohne Schweinefleisch.

Der Speiseplan beinhaltet in der Woche mindestens 2 - 3 mal frische Salate der Saison. Produkte aus der Region werden bevorzugt verwendet.

Der Nachmittagskaffee ist ein feststehendes Angebot im täglichen Speiseplan .
Beim Abendessen wechseln sich täglich warme und kalte Speisen ab. Auf Wunsch und nach Erfordernis wird zusätzlich eine Spätmahlzeit angeboten.

Das Versorgen der BewohnerInnen mit Getränken und Flüssigkeiten hat einen besonderen Stellenwert. Getränke stehen zu jeder Tageszeit bereit. Das Angebot ist reichhaltig.

Aufnahmebedingungen

Das Pflegeheim  ist auf pflegebedürftige Menschen über 60 Jahre ausgerichtet. Bevorzugt  werden Menschen aus dem direkten Einzugsbereich Hüttenberg, Waldsolms und Schöffengrund aufgenommen. Voraussetzung für die Aufnahme ist  

  • das Vorliegen  von Pflegebedürftigkeit gemäß § 14 und 15 SGB XI (Pflegestufe I bis III mit Härtefallregelung)
  • das Vorliegen der Heimpflegebedürftigkeit gemäß § 43 SGB XI
  • ein ärztliches Zeugnis über das Nichtvorhandensein ansteckungsfähiger Lungentuberkulose (§ 36 Infektionsschutzgesetz)
  • die Sicherstellung der Kostenübernahme (Eigenmittel oder Zusage des zuständigen Kostenträgers)
  • der Abschluss eines Heimvertrages gemäß § 5 Heimgesetz

Seniorenzentrum Hüttenberg

Berliner Straße 10
35625 Hüttenberg
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