
Besuch unserer polnischen Freunde aus Oberniki
Zum Gegenbesuch bei den Oldies der HSG Bad Harzburg reisten die Handball-Old-Boys aus Oberniki Slaskie anlässlich des Salz- und Lichterfestes vom 21. -24. August 2003 an.
HSG-Oldie Claus Jähner hatte die Verbindung zu seinem Amtskollegen aus dem Kreis Trebnitz, Adam Stocki, geknüpft und diesen Gegenbesuch organisatorisch vorbereitet.
Die Unterbringung konnte dank des freundlichen Entgegenkommens der Stadt Bad Harzburg in der Mehrzweckhalle Göttingerode vorgenommen werden.
Das Hinspiel in Oberniki Anfang Mai dieses Jahres (29:29) hatte die polnischen Handballfreunde so motiviert, dass sie seit Mai eifrig trainierten und auf das Rückspiel noch in diesem Jahr geradezu brannten. Entsprechend gut war ihre körperliche Verfassung.
Beide Mannschaften vor dem Freundschaftsspiel in der Bad Harzburger Deilich-Sporthalle . Mit schnellem Passspiel zeigten sie den Bad Harzburger Oldies gleich wohin der Zug gehen sollte. Innerhalb kurzer Zeit gingen sie mit 7 Toren in Führung und diktierten das gesamte Spiel. Als Zeichen guter Freundschaft ließen sie die Zügel zum Ende hin reichlich locker, so dass ihre Gastgeber mit der Schlusssirene noch den 32: 32 Endstand erreichen konnten. Die anschließende gemeinsame Feier bei der Open-Air-Party im Badepark endete dann am HSG- Bierstand. Bis weit in die Nacht zeigten beide Mannschaften doch noch eine erstaunliche Kondition, wobei die polnischen Freunde ihren Gastgebern in puncto Tanzen wiederum weit überlegen waren.
Eine Harzrundfahrt mit Rodelpartie in St. Andreasberg, die Besichtigung der Kaiserpfalz mit anschließendem Stadtbummel in Goslar, die Teilnahme am Salzfestumzug, eine Fahrt mit der Burgbergseilbahn und auch ein Besuch der Harzburger Soletherme rundeten das Besuchsprogramm ab.
Etwas traurige Stimmung kam dann bei der Verabschiedung der Mannschaft aus Oborniki Slaskie durch den HSG-Vorsitzenden, Karl-Heinz Bennat, und den Landrat des Landkreises Goslar, Herrn Kopischke, auf.
Adam Stocki vom Landkreis Trebnitz sprach den Dank seiner Mannschaft für die gute Betreuung aus und brachte den Wunsch zum Ausdruck, diese Begegnungen als bestes Beispiel guter Völkerverständigung mindestens zweimal jährlich fortzuführen.
Also, auf ein Neues...